ninaromana - finedesign

August 28, 2017


Wenn man die Internet-Bekanntschaft, 
die man monatelang schon auf diversen Social Media Kanälen verfolgt, 
plötzlich im Real Life trifft. 



Aber von Anfang an. Alles begann mit Instagram - die coolere Schwester von Facebook, auf der man seine Fotos mittels Hashtags mit der ganzen Welt teilen kann. Für mich ist Instagram mein kleines Fototagebuch und dort folge ich nicht nur Freunden/Bekannten aus der Umgebung sondern großteils Fotografen, deren Bilder eine Art Begeisterung in mir auslösen. Und genauso war es mit Nina aus Wien - ein Blick auf ihr Profil verrät so ziemlich alles.

Sie ist eine Fotografin mit Leidenschaft & Herz - ihre Bilder sind voller Liebe und ohne sie zu kennen, verspürt man eine Verbundenheit zu ihr, da ihre Posts, sowie ihre Instastories so authentisch und echt sind. 




Da ich seit Ende August auch selber den Gewerbeschein als Berufsfotograf besitze, wollte ich davor etwas mehr über die Branche von einem Profi erfahren. Also fasste ich im Juli den Entschluss, Nina zu fragen, ob ich einen oder zwei Tage ihr kleiner Zauberlehrling in ihrem Atelier sein darf. Mehr als 'Nein' hätte sie nicht sagen können, aber trotzdem hatte ich Bedenken von einer so professionellen Fotografin eine Absage zu kassieren. Aber die Sterne standen auf meiner Seite und Nina freute sich über meine Anfrage und nach einem Bewerbungs-Telefonat wurde auch schon der Termin fixiert. :)

31. Juli 2017 - auf, auf nach Wien

Am Montag, den 31. Juli, machte ich mich also auf den Weg nach Wien um mich um 8:30 Uhr mit ihr ein paar hundert Meter vor ihrem Atelier zu treffen. Die Nervosität die mich den ganzen Weg begleitet hatte, war sofort verflogen als sie mich mit einer herzlichen Umarmung begrüßte.  



Nina feierte an besagtem Tag übrigens den 1. Geburtstag ihrer Selbstständigkeit, was mir natürlich zum Anlass gab, ihr eine Kleinigkeit mitzunehmen. Eine selbstgeschriebene Glückwunschkarte und etwas Süßes.

Nach einer Stunde "kennenlern"-Zeit, sowie Rundgang in ihrem Atelier, kurze Einweisung sowie Erklärung meiner Aufgaben für den Tag, kamen auch schon ihre Kunden. Eine junge Familie mit ihrem neugeborenen Baby. 



"Die kleinen Wunder abzulichten erfordert vor allem viel Geduld und Zeit"

Nina's Art, mit den frischgebacken Eltern sowie den Kleinen umzugehen, faszinierte mich. Sie nahm sich alle Zeit der Welt, als sie das Baby in den Schlaf schaukelte um es danach einzuwrappen. Man könnte glauben, sie sei bereits Mutter von ein paar Kindern, da sie mit einer unglaublichen Ruhe in die Situation ging und genau wusste wie und wann sie mit ihrem Mini-Model was machen konnte.

Das Baby schläft tief und fest? Mama & Papa kommt her - 
wir machen jetzt die gemeinsamen Bilder!




Das Shooting dauerte knapp über 3 Stunden und es war genau im eingeplanten Rahmen, so Nina. Es entstanden unglaublich viele Herzensmomente und ich war voller Glücksgefühle, so hautnah dabei sein zu dürfen. Ich durfte zwischendurch "Popschi klopfen", um ein verfrühtes aufwachen des Mini-Models zu verhindern und Nina als Assistentin für alle Handgriffe zur Seite stehen.



Danach wurden alle Utensilien wieder auf ihren Platz gebracht, das Atelier für das nächste Shooting vorbereitet und nach einer kurzen Mittagspause auf der Mariahilferstraße durfte ich Nina noch in ihr Home Office begleiten. Sie zeigte mir ihre mit Liebe verpackten Fotoboxen, gab mir viele hilfreiche Tipps und lies mich sogar in ihren persönlichen Workflow hinein schnuppern. 

Alles in allem war dieser Tag in Wien bei Nina eines meiner Sommer-Highlights. 

Nina ist eine unglaublich authentische und liebevolle Fotografin und man merkt, dass sie ihre Arbeit voller Leidenschaft macht. Ein Herzensmensch von dem man so viel mehr, als nur das Auge für die Fotografie, lernen kann. 

Danke Nina, dass du mich in deinen Fotografie-Alltag schnuppern lassen hast, mir so viele Tipps und Ratschläge für den Weg mitgegeben hast und das du genauso bist, wie du bist. <3

Auf ein baldiges Wiedersehen!




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